Vera Kopetz war eine Malerin und Grafikerin russisch-deutscher Herkunft. In Sankt Petersburg geboren, wuchs sie in Lausanne and Weimer auf, bevor sie im Jahr 1928 nach Berlin zog. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ließ Vera Kopetz sich in Schwerin nieder. Seit 1956 wurde aber auch die Halbinsel Usedom, wo sie sich dem Künstlerkreis um den Maler Otto Niemeyer-Holstein anschloß, zu einem wichtigen Aufenthaltsort.

Kopetz' Schaffen umfasste Ölgemalerei, Aquarelle, aber auch Skulpturen und Fresko-Arbeiten, z.B. das Fresko im Ernst-Barlach Theater in Güstrow). In 1990, zu Kopetz' 80. Geburtstag, veranlasste die Stadt Schwerin eine große Retrospektive zum Leben und Werk der Künstlerin im Staatlichen Museum Schwerin. Ihre Werke befinden sich heute in den Sammlungen des Staatlichen Museums Schwerin und der Berliner Nationalgalerie.

Unsere Serigrafien sind seltene Beispiele aus der Zeit von Kopetz' künstlerinschen Anfängen, als sie vor allem mit druckgrafischen Techniken experimentierte. Nur wenige Arbeiten aus ihrem Frühwerk sind erhalten geblieben.

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