Die Gemälde der Berliner Künstlerin Tina Buchholtz zeichnen sich durch ihre herausragende technische Qualität und eine vielschichtige Motivkomposition aus, die den Betrachter gefangen nimmt. Das vorherrschende Thema der Landschaftdarstellung überführt die Künstlerin von einem naturalistischen Abbild in sinnliche Eindruckswelten, welche sich aus Farbvariationen und dem rhythmischen Struktur- und Lichtspiel zusammensetzen.

Die Natur ist für Tina Buchholtz der wichtigste Motivgeber. Ihre anfangs gegenständlichen Landschaftsdarstellungen begannen sich Ende der 90er Jahre zugunsten einer informellen Farbfeldmalerei aufzulösen. Dabei griff sie immer öfter lieber zum Spachtel als zum Pinsel und entwickelte daraus ihren ganz eigenen Malstil, bestimmt von sorgfältig mit der Spachtelspitze aufgetragenen Farbstrichen, die sich wie Rinnsale über die Bildfläche ergießen.

Daneben zählen auch äußerst dynamisch aufgebaute Kompositionen mit pastosem Farbauftrag zum Werk von Tina Buchholtz. Die Auseinandersetzung mit dem Zusammenspiel von Farben steht für die Malerin genauso im Fokus wie das sorgfältig durchdachte Motiv.

Die dabei oft reliefartig wirkende Oberflächenstruktur betont Buchholtz zusätzlich mit dem Zusatz unterschiedlicher Leucht- und Metall-Pigmente und anderer Partikeln wie Glas oder Perlmutt, die eine changierende Lichtwirkung erzeugen.

In der neusten Bildreihe experementiert Tina Buchholtz mit reinen Farbpigmenten und Spezialpigmenten, welche sie mithilfe von Lasuren auf der Leinwand umsetzt. Auf Bildern wie "Summer Love" oder "Heidekraut" erstrahlen so die Farbtönen ungedämpft in ihrer reinsten Form.

 

Werke von Tina Buchholtz befinden sich in der Kunstsammlung des Deutschen Bundestages und in vielen internationalen Privatsammlungen, darunter London und Zürich bis New York, Hong Kong, China und Japan.

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