(1881, Málaga, Spanien - 1973, Mougins, Frankreich)
Pablo Picasso gilt als einer der bedeutendsten Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Mit dem Kubismus riss er die Pforten für die Moderne weit auf und hinterließ ein gewaltiges Erbe: Allein von seinen Grafiken und Zeichnungen sind 14.000 Arbeiten erfasst.

 

"Pigeonneau dans son nid" (dt.: Das Täubchen in seinem Nest), 1947. Lithografie auf Vélin von Arches, gebräunt. Blattmaße: 33 x 50 cm, m. Museumsglas gerahmt: 68 x 85 cm. Handsigniert u. nummeriert. Auflage: 17/50. WVZ: Bloch 427 / Mourlot 71.

Das Thema „Tauben“ (franz.: pigeon/colombe) beschäftigte Picasso ein Leben lang und ist fester Bestandteil seines gesamten Schaffens. Bereits eines seiner frühesten Gemälde, „Kind mit Taube“ (1901) zeugt von seiner Identifikation mit den Tieren. Er  verband mit der Taube Schutzbedürftigkeit und die Suche nach Sicherheit. Dies bringt das Täubchen Motiv besonders deutlich zum Ausdruck. Im Februar des gleichen Jahres waren dieser Arbeit zwei Lithografien mit weißen Lockentauben vor schwarzem Hintergrund vorausgegangen.

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