"Wasserzeichen – Bilder aus der Uckermark" heißt der neuste Werkzyklus von dem Berliner Maler Manfred Fuchs. Bilder aus dieser Serie sind inspiriert von Aufenthalten auf seinem Landsitz in der kleinen Ortschaft Storkow bei Templin in der Uckermark. Fuchs schätzt diese Region für ihre Ursprünglichkeit. Vor allem faszinieren ihn die Wasserlandschaften, welche im Gegensatz zu Wäldern und Ackerflächen noch naturbelassen sind.

Auf den Seen und Teichen studiert Fuchs die unterschiedlichen Bewegungen auf der Wasseroberfläche - Strudel und Wellenkreise, die entstehen, wenn man Steine ins Wasser wirft oder wenn Regentropfen fallen - und die Strukturen und Farbigkeit der Vegetation an den Ufern und in den Seen. Den fließenden Charakter dieser Wasserlandschaften fängt Fuchs mittels flächiger Lasurtechnik in Eitempera ein, in die er zudem Pinsel- und Kohlezeichnungen einfließen lässt. 

Manfred Fuchs wurde 1961 in Kassel geboren. Nach einem Studium der Umwelttechnik an der Technische Universität Berlin von 1982-87 wechselte er zum Studium der Bildenden Kunst an der UdK Berlin und schloss seine Ausbildung in 1993 als Meisterschüler ab. Der Fokus von Fuchs' Zeichnungen und Malerei bewegt sich zwischen den Themen Natur, Architektur und Technik.

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