Die Gemälde der Berliner Künstlerin Tina Buchholtz zeichnen sich durch ihre herausragende technische Qualität und eine vielschichtige Motivkomposition aus, die den Betrachter gefangen nimmt. Das vorherrschende Thema der Landschaftdarstellung überführt die Künstlerin von einem naturalistischen Abbild in sinnliche Eindruckswelten, welche sich aus Farbvariationen und dem rhythmischen Struktur- und Lichtspiel zusammensetzen.

Die Natur ist für Tina Buchholtz der wichtigste Motivgeber. Ihre anfangs gegenständlichen Landschaftsdarstellungen begannen sich Ende der 90er Jahre zugunsten einer informellen Farbfeldmalerei aufzulösen. Dabei griff sie immer öfter lieber zum Spachtel als zum Pinsel und entwickelte daraus ihren ganz eigenen Malstil. Dieser war lange Zeit von sorgfältig mit der Spachtelspitze gesetzten Farbstrichen bestimmt, die sich wie Gräser oder schmale Rinnsale über die Bildfläche ergießen. Diese reliefartige Oberflächenstruktur wird ergänzt durch den Zusatz von Tinte, pulverisiertem Glas, Blattgold und anderen Metallpartikeln.

In 2017 begann die Künstlerin wieder einen impulsiveren Malstil zu verfolgen, bei dem sie die reine Farbe in kurzen, dynamischen Spachtelstrichen pastos aufträgt. Dennoch durchlaufen auch diese neuen Arbeiten einen intensiven Schaffensprozess – kein Spachtelzug ist zufällig, sondern das Ergebnis einer Auseinandersetzung mit dem gewählten Bildthema und dem Material selbst. Die intensive Leuchtkraft dieser Bilder wird durch den Einsatz von hochwertigen Acrylfarben in Kombination mit Leuchtpigmenten erzeugt.

Werke von Tina Buchholtz befinden sich in der Kunstsammlung des Deutschen Bundestages und in vielen internationalen Privatsammlungen, darunter London und Zürich bis New York, Hong Kong, China und Japan.

 
Aktuelle Ausstellung: "Sleeping Giants", 27.10. -19.11.2017

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