(1881, Málaga, Spanien - 1973, Mougins, Frankreich)
Pablo Picasso gilt als einer der bedeutendsten Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Mit dem Kubismus riss er die Pforten für die Moderne weit auf und hinterließ ein gewaltiges Erbe: Allein von seinen Grafiken und Zeichnungen sind 14.000 Arbeiten erfasst.

1 - "7.5.69" aus der Suite "Portraits Imaginaires", 1969. Farblithografie in Kooperation mit Marcel Salinas. Druck auf Vélin v. Arches. Blattmaße: 66 x 50,2 cm, m. Museumsglass gerahmt: 95 x 80 cm. Auflage: F 196/250, signiert u. datiert in Stein v. Picasso, handnummeriert in Bleistift v. M. Salinas. Blindstempel mit Impressum auf Rückseite. WVZ: Czwiklitzer Nr. 402-401.

Die Lithografie geht auf ein Motiv aus Picassos "Portraites Imaginaires" zurück, einer Suite von 29 fantasievollen Musketier-Darstellungen in Gouache auf Karton, die der Künstler kurz vor seinem Tod geschaffen hat. (WVZ: Zervos, XXXI ab Nr. 41). In Picassos Auftrag setzte der angesehene Lithograph Marcel Salinas (1913-2010) jedes Musketierportrait virtuos als Lithografien um in einer Auflage von je 250 Blatt. Picasso inspizierte alle Lithographieplatten mit den handgemalten Vorlagen höchstpersönlich vor dem Druck und signierte sie mit dem Fertigstellungsdatum des Originalgemäldes. Salinas nummerierte die fertigen Abzüge in Bleistift. Die Nummerierung „F 196/250“ kennzeichnet das Blatt als Teil der ursprünglichen hochbegehrten Edition, die für den französischen Kunstmarkt bestimmt war.

 

2 - "Tanz des Hirten" (franz.: "Dance du Berger") nach Tuschfederzeichnung vom 17.11.1959, Granolithographie. Druck auf Arches Papier. Blattmaße: 60 x 42,3 cm, gerahmt: 63 x 53 cm. Auflage: 2000 Stck., signiert u. datiert in Stein. Trockenstempel u.r.: "Edition Combat pour la Paix".

Um die Friedensbewegung „Combat pour la Paix“ finanziell zu unterstützen, entwarf Picasso am 17.11.1959 als Tuschfederzeichnung diese motivische Abwandlung von „Mutter mit Kind, Tänzer und Musiker“ (Vgl. Zervos, Vol. 19, Nr. 82). „Tanz des Hirten“ erschien erstmals auf der letzten Seite der Untergrundzeitung „Libération. Le quotidien républicain de Paris“ in ihrer Ausgabe vom 12. Dezember 1959. Darauf wurde eine Auflage von 2000 Granolithographien als Separatdruck der Tageszeitung zum Verkauf freigegeben und über diese veräußert. Davon waren 200 Blatt von Picasso zusätzlich signiert und nummeriert.

 

3 - "Zwei Frauen mit Taube" (franz.: "Deux Femmes et une Colombe"), aus einer Serie von 1957. Blattmaße: 49 x 39,8 cm, gerahmt: 60 x 60 cm. Auflage: 2000 Stck., signiert u. datiert in Stein. 

Das Werk diente der Finanzierung von Friedenskongressen. Die Verbreitung erfolgte durch die "Galerie für den Frieden" in Paris sowie die Organisation "Combat pour la Paix". Ursprüngliche Auflage belief sich damals auf 2000 Exemplare, 1986 wurde eine 1000-Offsetauflage durch SPADEM in Paris genehmigt, allerdings mit größeren Blattmaßen.

 

Alle Preise auf Anfrage.

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