Die deutsche Künstlerin Bettina Lüdicke hat die jahrhundertelang ausgeübte Technik des Umwickelns von gekreuzten Linien wieder neu entdeckt und setzt diese seit 20 Jahren künstlerisch um. Aus feinem Kupferdraht entwickelt sie netzwerkartig organisierte Strukturen zu filigranen, nahezu immateriellen Raumskulpturen. Linien und Punkten definieren neue Räume. Die Stabilität der Objekte ergibt sich aus der Vielzahl und Qualität von Verbindungspunkten.

Schwarz patiniert oder farbig lackiert, durch Licht und Schatten hervorgehoben, gehen Körper und Raum in Bettina Lüdickes Arbeiten neue Verbindungen ein. Der Raum erweitert sich so ohne Anstrengung, wenn sie ihre Skulpturen in konkreten Räumen und Architektur bewusst inszeniert oder auch im direkten Dialog in und mit der Natur platziert.

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