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PETER DIETSCHY / PAUL LOUIS MEIER / 29th August - 27th Sept. Print E-mail


Peter Dietschy

1935 in Kriens geboren, hielt sich Peter Dietschy nach Schriftsetzerlehre und Besuch der Kunstgewerbeschule Luzern 1955/56 in Paris auf. Hier verdiente er sich hier seinen Lebensunterhalt als typografischer Gestalter und belegte Kurse an der Grande Chaumière. Er stieß auf Künstler, die als Deuxième Ecole de Paris von sich reden machten. Deren Vertreter verfolgten eine Tendenz, die als konsequente Abstraktion bezeichnet werden könnte. Ihren Werken mochten zwar Erinnerungen oder Eindrücke der äußeren Wirklichkeit zu Grunde liegen, sie verwandelten diese aber derart stark, dass im Endergebnis eine rein malerische Struktur, eine gleichsam „ungegenständliche" Gestaltung heraus kam. Peter Dietschy eignete sich die Gestaltungsweise der Deuxième Ecole de Paris an, und diese künstlerische Herkunft zieht sich bis heute als ein kräftiger Strang durch sein Schaffen. Deren Farbrhythmen empfindet er auch als Klänge.

Anderseits hatte Peter Dietschy gegenüber seinen Pariser Anregern auch einen Vorbehalt anzumelden. Er habe sie zu einer Zeit kennen gelernt, als sie bereits einem gewissen Formalismus zuneigten. Er, für seinen Teil, habe die Erfahrung gemacht, er könne seine abstrakte Darstellungsweise dadurch auffrischen, dass er sich immer wieder der Naturbeobachtung zuwende. Diese Einsicht mag mit erklären, warum auch in Dietschys grundsätzlich abstrakten Bildkompositionen etwa Haus- und Mauersilhouetten, Andeutungen von Mineralien, Pflanzen, Parklandschaften und Menschenfiguren aufblitzen können, wobei solche Anspielungen auf die Wirklichkeit nicht von vornherein beabsichtigt sind, sondern sich während des gestalterischen Prozesses unbewusst einstellen, aber vom kontrollierenden Intellekt des Künstlers angenommen werden.
Dass Dietschy auf die Wirklichkeit immer wieder Bezug nimmt, drückt sich auch darin aus, dass er neben seinen konsequent abstrakten Bildern auf Porträt-, Akt- und Landschaftsmalerei niemals hat verzichten wollen.

1960 Academia di belle arte Roma
1961 Studienaufenthalt in Italien
ab 1962 Kunstgeschichtliche Reisen in Italien
Lebt und arbeitet in St. Erhard


Einzelausstellungen
1958 Kino Moderne Luzern
1959 Cercle d art Paris
1965 Galerie Walcheturm Zürich
1970 Rothenburger-Haus Luzern
1971 Galerie Gersag Emmenbrücke
1977 Kornschütte Luzern
1983 Kunstsalon Wolfsberg Zürich
1984 Galerie Gersag Emmenbrücke
1986 Galerie Verena Müller Bern
1986 Kunstsalon Wolfsberg Zürich
1990 Galerie Carzaniga & Ueker Basel
1990 Kornschütte Luzern
1991 Galerie Bommer Zug
1991 Galerie Verena Müller Bern
1991 Galerie Hannelore Lötscher Luzern
1992 Galerie Krienbach Kriens
1992 Galerie Carzaniga & Ueker Basel
1992 Galerie Bommer Zug
1993 Galerie Steiner Zürich
1994 Galerie Gerbegass Sempach
1994 Galerie Verena Müller Bern
1995 Galerie Hannelore Lötscher Luzern
1996 Galerie Carzaniga & Ueker Basel
1997 Galerie Bommer Zürich
1998 Rathaus Sursee
1998 Galerie Hannelore Lötscher Luzern
1999 Kantonsschule Schüpfheim
2000 Museum Bellpark Kriens
2000 Galerie Krienbach Kriens
2002 Kunstpanorama Luzern
2002 Galerie Rosengarten Thun
2005 Kornschütte Luzern
2006 Galerie Kriens Kriens
2006 Wetz Museum Uffikerberg
2008 Galerie Kriens Kriens

Zudem hat er an zahlreichen Gruppenausstellungen teilgenommen.

 

Öffentliche Arbeiten
Jugendsiedlung Utenberg: Raumgestaltung
Schulhaus Meiersmatt Kriens: Aussengestaltung
Franziskuskirche Kriens: Glaswand
Reformierte Kirche Gerliswil: Fresko
Credit Suisse (Volksbank) Galleria Zürich: Wandbilder
Kantonsspital Luzern: Hinterglasmalerei
Kapelle St. Erhard: Glasfenster
Pflegeheim Zwyden Hergiswil: Wandbilder
"Oase" Knutwil: Wandbild
Helvetia Versicherung Sursee: Installation
Neufassung Schulhaus Meiersmatt: Aussengestaltung
Parkhotel Waldheim Wilen: Eisenplastik

 

Text von Hilar Stadler zu Peter Dietschy...

Text von Fritz Billeter zu Peter Dietschy...


Paul Louis Meier

Den Betrachtern bietet sich ein Einblick in eine facettenreiche und konsequente Auseinandersetzung mit Wesen und Erscheinung der menschlichen Figur. Unbeirrt ergründet der Luzerner Künstler zeichnerisch recherchierend und plastisch modellierend die strukturellen Gegebenheiten menschlicher Physis und setzt diese dabei nicht selten in Bezug zu Architektonischem bis hin zu einer Verschmelzung der organischen Gestalt mit gebauten Räumen.

Die nuancierte Auseinandersetzung mit der menschlichen Figur vollzieht Paul Louis Meier nebeneinander und in gegenseitiger Beeinflussung der jeweiligen gestalterischen Strategien, so dass die Körperentfaltung im Zweidimensionalen eng verwandten künstlerischen Fragestellungen und kreativen Entscheidungen verpflichtet ist wie die Ausformungen der Gestalt im kleinmaßstäblichen wie lebensgroßen plastischen Schaffen.

Paul Louis Meier, 1950 in Luzern geboren, lebt und arbeitet in Luzern.
Bürger von Kriens/LU und Obersiggenthal / AG
1966-71 Bildhauerausbildung und Schule für Gestaltung Luzern
1972-73 Mitarbeit bei verschiedenen Bildhauern
1974-79 Akademie der bildenden Künste in Wien
1979 Diplomabschluss Meisterklasse Prof. J. Avramidis
1980-81 Schweizerisches Auslandstipendium Kunstakademie Oslo
seit 1987 Dozent an der Hochschule für Gestaltung und Kunst, Luzern

Ausstellungen (Auswahl)
1983 Berner Galerie, Bern
1984 Kornschütte, GSMBA-Ausstellung, Rathaus Luzern
Chäslager, Stans, Ausstellung 'Figürlich'
Galerie Scapa, Bern
1985 Gemeindegalerie, Emmen
1986 Neue Galerie, Wien
1987 Galerie Linder, Wien
Galerie H, Margrit Haldemann, Burgdorf
Edition Franz Mäder Galerie, Basel
Galerie im Trudelhaus, Baden
1988 Neue Galerie, Wien
Galerie Marie-Louise Wirth, Zürich
GGE, Gemeindegalerie, Zentrum Gersag, Emmenbrücke
1989 Rathaus Sursee
Edition Franz Mäder Galerie, Basel
1990 Galerie H, Margrit Haldemann, Bern
Neue Galerie, Wien
1991 Galerie im Trudelhaus, Baden
Kunst im Alten Schützenhaus, Zofingen
Galerie Steiner, Zürich
1992 Edition Franz Mäder Galerie, Basel
Galerie H, Margrith Haldemann, Bern
Luzern-Düsseldorf, Galerie W. und A. Rath, Düsseldorf
1993 Luzerner Kantonalbank, Luzern
Musikwochen, Kunstausstellung, Ettiswil
Galerie Hedy Ernst, Aarwangen
Galerie Werner Bommer, Zug
Galerie Krienbach und Museum im Bellpark, Kriens / LU
Paul Louis Meier, Landenbergstrasse 31, 6005 Luzern 8. Juni 2009
1994 Kunstmuseum Solothurn, «Körper-Fragment-Wirklichkeit»
Beispiele aus der Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts
Luzern - Berlin. Katalog zur Ausstellung.
Galerie Michael Schultz, Berlin

Edition Franz Mäder Galerie, Basel, Text Gabrielle Obrist, Zürich
1995 Galerie Adrian Bleisch, Arbon
1996 Edition Franz Mäder Galerie, Basel
The Huberte Goote Gallery, Zug
1997 Galerie Adrian Bleisch, Arbon
Kunsthalle Wil / SG
Paraplegiker - Zentrum, Nottwil
Galerie Krienbach, Kriens
1998 Galerie Werner Bommer, Zürich
1999 Edition Franz Mäder Galerie, Basel
Galerie H, Margrit Haldemann, Bern
Kornschütte im Rathaus, Luzern
Skulptur' 99, Park & Villa Mettlen, Muri / BE
Kunstverein Frauenfeld, Frauenfeld
2000 Edition Franz Mäder Galerie, Basel
bildStock. Installationen in der Landschaft. Heiligkreuz im Entlebuch
2001 Galerie Kriens, Kriens
Internationale Triennale für Originalgrafik, Grenchen
2002 Galerie Meier, Arth a / See
2003 MAZ, Kastanienbaum / LU
2004 Edition Franz Mäder Galerie, Basel
Galerie Gersag Emmen, Emmenbrücke
Galerie im Kies, Altach, A
2005 20 Jahre Galerie Mäder Basel. Puplikation zur Ausstellung
Galerie Meier, Arth a / See
2006 Galerie Kriens, Kriens
bodybild, Figuren in der Land, Heiligkreuz im Entlebuch
2007 Galerie Franz Mäder, Basel.
2008 Haus der Kunst St. Josef, Solothurn, PLM. Skulpturen und
Zeichnungen.
2009 Singisenforum Muri. Skulpturen und Zeichnungen
Literatur / Editionen
Text von Gabrielle Obrist zu Paul Louis Meier...